Food Truck Beratung
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Warum der Getränkeverkauf beim Food Truck nur selten Fahrt aufnimmt.

25.10.2021

Im vorletzten Blogbeitrag ging es um das Thema Kaffeeverkauf. Heute geht es um Getränke generell. Neugründer fragen mich öfter, warum manche Foodtrucks gar keine Getränke mit dabei haben? Die Antwort darauf ist relativ simpel: Entweder, sie haben keine Lust darauf, diese mit sich zu führen, weil sie sowieso nur wenige davon verkaufen würden oder der Verkauf ist untersagt. Letzteres trifft z.B. oft auf Veranstaltungen zu. Auf Streetfood Festivals, Konzerten oder sonstigen Veranstaltungen wird der Getränkeverkauf über einen Foodtruck seitens des Veranstalters gerne verboten. Warum? Klar – weil man dafür lieber einen weiteren Anbieter (der eine Standgebühr zahlt) an Land zieht oder es als Location bzw. Veranstalter selbst übernimmt. Warum auch nicht? Gute Marge, wenig Aufwand und überflüssige Getränke werden nicht so schnell schlecht wie zubereitete Speisen.

Wie du auch ohne den Getränkeverkauf viel verdienen kannst, erfährst du hier:

Getränke sind schwer und benötigen Platz

Um ehrlich zu sein – ich strahle auch nicht gerade bis über beide Ohren, wenn ich bei einem Catering für Getränke angefragt werde. Denn zum einen nehmen sie nicht nur im Truck viel Platz ein, sondern ich hätte auch gar nicht die Möglichkeit an Kühlkapazitäten, um mehr als 50 Personen während einer kompletten Veranstaltung mit Getränken zu versorgen. Dafür bräuchte ich zusätzlich einen Kühlanhänger, ein zusätzliches Fahrzeug und vor allem zusätzliches Personal. Getränke sind also eher etwas, dass ich als One-Man-Show mit einem 3,5 Tonner gerne auslagere.

Auf Veranstaltungen ist der Getränkeverkauf oft untersagt

Wie oben angeführt, ist der Getränkeverkauf auf vielen Veranstaltungen für Foodtrucks untersagt. Dabei ist genau das die einzige Möglichkeit, um (theoretisch) wirklich viele Getränke abzusetzen. 

Denn beim Mittagstisch ergibt sich wieder eine ähnliche Problematik wie beim Thema Kaffee. Getränke gibt es in vielen Firmen gratis und wenn nicht, zieht man als Konsument lieber den Discounter um die Ecke vor, um zu sparen. Oder man bringt sie direkt von zu Hause mit.

Die Leute, die sich mittags eine Limo für sagenhafte 2,50 € bei einem Truck gönnen, kann man, je nach Standort, meist an einer Hand abzählen. An heißen Sommertagen gibt es natürlich extreme Ausreißer nach oben. Aber im Schnitt hält sich der Getränkeverkauf sehr in Grenzen.


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